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 Postverteilerzentrum in Laßnitzhöhe abgebrannt!

Sie sind hier: Feuerwehr Laßnitzhöhe > Einsätze > Postverteilerzentrum in ...
 

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Kategorie: Einsätze
Veröffentlicht am: 19. August 2010 13:27 - 1548 Hits

Laßnitzhöher Postverteilerzentrum abgebrannt! Das für den Bereich von Kainbach bei Graz bis St. Marein bei Graz und von Nestelbach bei Graz bis Hart bei Graz zuständige Postverteilerzentrum, welches in Laßnitzhöhe stationiert ist, brannte Dienstagabend den 17. August 2010 aus noch unbekannter Ursache zur Gänze nieder.IMG00035-20100817-2126.jpg

Kurz vor 21.00 Uhr wurde von einer Polizeistreife in der Bezirksalarmzentrale Florian Graz-Umgebung der Brand gemeldet. Daraufhin wurden ab 20.55 Uhr die Feuerwehren Nestelbach bei Graz, Laßnitzhöhe, Autal und Vasoldsberg alarmiert und rückten mit ihren Mannschaften auf den sogenannten Krachelberg im Löschbereich der FF Autal ab. Beim Eintreffen war bereits das in Mischbauweise errichtete Gebäude in Vollbrand. Anfangs ließ Einsatzleiter HBI Josef Robosch (FF Autal) einen umfassender Löschangriff mit dem Wasserwerfer von der FF Autal, mit dem Wendestrahlrohr der DL Laßnitzhöhe und HD- und C-Rohren der vier anwesenden Feuerwehren vorgetragen.

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Dazu wurden insgesamt sieben Atemschutztrupps herangezogen, wobei die zum Gebäude hin abgestellten Postfahrzeuge neben den Löscharbeiten in Sicherheit gebracht werden mussten. Nach den ersten Löscherfolgen konnte ein Atemschutztrupp ins Gebäudeinnere vordringen und die Fahrzeugschlüssel der Postfahrzeuge herausholen. Damit konnten alle Fahrzeuge, vier Autos und ein Moped, vom brennenden Gebäude weggebracht werden.

s Gebäude war in eingeschossiger Mischbauweise, d.h. die Wände in massiver Ziegelbauweise und die Dachkonstruktion in Riegelbauweise, ausgeführt und hatte im Erdgeschoss acht getrennte Räumlichkeiten. In diesem waren neben den Brief- und Paketumschlagplätzen auch Büro- und Sozialräumlichkeiten untergebracht. Ein für die Feuerwehreinsatzleitung wichtiger zu beachtender Raum, war der Tankraum mit einem 2.000 Liter gefüllten Heizöltank. Durch den raschen Einsatz in diesem Bereich konnte ein diesbezüglicher Zwischenfall abgewehrt werden.

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Insgesamt waren von den vier Feuerwehren 72 Kräfte eingesetzt, wobei davon 21 Atemschutzgeräteträger in sieben Trupps unterwegs waren. Die Löschwasserversorgung wurde mittels TLF und aus dem vorhandenen Hydrantennetz aufrechterhalten. Der Brand war kurz nach 22.00 Uhr lokalisiert, wobei die Brandstellen für die am nächsten Tag (Mittwochvormittag) stattfindende Brandursachenermittlung von der Polizei gesperrt wurde.

 

ABI d.F. Peter Kirchengast (Öffentlichkeitsarbeit & Einsatzdokumentation BFVGU)


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